Kunsthistorisch-Theologisches Seminar

„Über Maria, Mutter Gottes und Mutter der Kirche“ – Vom altägyptischen Mythos zum Werden christlicher Mystik – mit Prof. Dr. Melanie von Claparéde

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Date:    April 26th, 2019 - April 28th, 2019
Time:    18:00 till 13:30
Infophone:    09441/6757500

„Alles was ihr also von der Kirche sagt, kann auch von Maria gesagt werden“ (Augustinus, De civitate dei). Ausgangspunkt ist das Konzil zu Ephesos im Jahre 431, auf dem Maria als Gottesgebärerin und somit Teilhaberin am Erlösungswerk Christi definiert wurde. Der Gang durch das Kirchenjahr wird unser Leitfaden sein: Das Ave, die Heimsuchung, die Geburt Christi, die Kreuzigung, die Grablegung, das Pfingstfest, die Himmelfahrt Christi. Hinzu kommen einzelne Altar- und Andachtsbilder, die Mariens Größe veranschaulichen: Maria Mutter Gottes, Thron der Weisheit, Marienklage (Pietà), Apokalyptische Frau, Maria als und im Hortus Conclusus, die Himmelfahrt Mariens, ihre Krönung im Himmel, Maria Mutter der Kirche, Maria als Ecclesia. Die Madonna Platytera. Die Lauretanische Litanei und der Rosenkranz. Maria aus katholischer und evangelischer Sicht. Marianische Dogmen. Wir werden uns an ausgewählten Beispielen bewegen in Skulptur, Malerei und Buchmalerei, von frühen byzantinischen Ikonen über Künstler wie Jan van Eyck, Matthias Grünewald, Riemenschneider, Veit Stoß und Tizian, Rembrandt und Rubens. Dabei dürfen die großen Marienerscheinungen von Guadeloupe, Lourdes, La Salette, Knock und insbesondere Fatima in ihrer hochaktuellen Bedeutung nicht unerwähnt bleiben. Nachdenken über die Notwendigkeit, in unseren Zeitläuften den Rosenkranz zu beten.


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